نوشته ای به زبان آلمانی

Loorens unfrisierte[1] Gedanken

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Als ich hierher kam, schnitt Pedro das Gras vor dem Haus . Da ließ er in der Mitte ,ein paar schöne Blümchen blühend bleiben, mit duftenden Träumen. Nun sind die Blümchen gewachsen und damit jenes Gras auch. Der Feigebaum vor der inneren Tür war damals unreif und jetzt ist er schon reif  und süß. Da lebten viele Leute , die mir fremd waren und wurden im Nu mir zum besten Freunde und dann kamen viele andere und gingen die ältere Tag für Tag  und bekam davon mein Himmel neue Sterne aus verschiedenen Kreisen .Jeder leuchtet mit seinem eigenen Licht.Einer blitzt , einer geht hinter der Wolken , aber man weiss , daß alle schon da blitzen .Einer wird zu einem Meteor, leuchtet feuerig in einen Augenblick.Einer kommt und jener  geht , so kommt es uns vor . Das Leben lebt ,bald lebendig, bald langweilig , und bald sterbensneugirieg.

Neulich hat Pedro das Gras zweitensmal geschnitten , jene  Blümchen leuchten noch da in der Mitte und blühen schadenfreudig und todesbegierig wie immer. Sind sie nicht unsere Zeit , in der ich hier die Kühen beim Weiden ansah , ( wie ernst weideten sie! Wenn ich so ernst übersetzten würde , könnte ich sicher mein Buch fertig machen , von A. bis Z. Dann die Sonne vielleicht eine andere Bedeutung hätte !)Wer träumt wen? Die Kühe uns, oder wir sie ? Oder niemand träumt!

Die Zeit hat viele verschidene Gesichter , 1001 Gesichter in einem riesigen dichen  Buch . Irgendwo  in der Welt , in der das Grüne neue Dimensionen findet , wo es im Nu rot wird , gelb , blau , weiss und schwarz , taucht etwas Namenloses . Im Weisse warte ich mit und neben einer Frau auf einen Sohn , auf eine Zukünft . Wo im Firmament , Hoffnung und Schrecken , Liebe und Haß am Horizont aufgehen , zugleich und widersprüchig.

Ich und die Frau und meine Leute warten auf jenen ungeborenen Tage , auf jene Verheißung , aus einem Land , wo das Leben ein Ungefähr ist , ein Halbleben , ein Scheinleben und plötzlich eine Art Widerstand um  irgendeines Sich-Orientieren .

Das Gras wächst noch , wie Haare von uns , und das Leben lebt weiter . Die Blümchen sind immer noch da , ohne wie und warum , ohne Kein und Aber .

Das Leben lebt mit und ohne Lebenden bald lebendig , bald todesspöttend. Es beharrt  immer da zum Bleiben und zum Sein, nun wir müssen gehen , ohne Aber und Also und Wenn.Als Ungefährs-Da-Seinenden. 

Ali Abdollahi,

 Zürich

am 23 August 2009.



[1] Dieser Begriff entnahm ich von Stanislaw Jerzy Lec.